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Die Tourismusregion Römerland Carnuntum – Marchfeld nimmt den Schwung der Niederösterreichischen Landesausstellung mit ins neue Jahr. Mit zahlreichen Tourismusprojekten werden in der Region ab 2012 kräftige Impulse für den Tourismus gesetzt. Bruck, 17. Februar 2012.
Die Bilanz für die Niederösterreichische Landesausstellung 2011 im Römerland Carnuntum ist ausgezeichnet: mit 554.438 gelösten Eintritten rangiert die Landesschau auf Platz zwei in der Erfolgsgeschichte dieses Kulturprojektes. Gebracht hat dieses kulturelle Großereignis viel für den Tourismus der Region Römerland Carnuntum: So schnellten während der Niederösterreichischen Landesausstellung die Nächtigungszahlen in die Höhe: von Jänner bis November wurde an inländischen Gästen ein Plus von 232.160 (+16,7%) verzeichnet, insgesamt gab es 541.272 Nächtigungen und damit ein Plus von 4,8%. Wie wertvoll die Gästekontakte für die Vermarktung der Region sind untermauern die Statistiken: Rund 76.000 Gästekontakte gab es bei den Gästeinfostandorten der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH und rund 90 % der Gruppenbuchungen wurden von Neukunden getätigt.
Ein Potential dass auch nach der Niederösterreichischen Landesausstellung 2011 genützt werden soll. Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav betont: „Die Niederösterreichische Landesausstellung hat einen kräftigen Impuls im Ausflugstourismus der Region gesetzt. Wir werden alles daran setzen den Tourismus in der Region auch in den nächsten Jahren positiv weiterzuentwickeln und die Effekte der Landesschau nachhaltig zu nutzen. In einer neuen Förderschiene legen wir den Fokus auf die qualitative Weiterentwicklung der Tourismusbetriebe, der touristischen Infrastruktur und der Profilierung der Region in Richtung erneuerbare Energien.“
Als Vorbereitung für die Landesausstellung wurde von der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH ein Qualitätspartnerprojekt für Gastronomie und Hotellerie im Römerland Carnuntum mit Schwerpunkt auf betriebliche Dienstleistungen, Schulungen und Beratungen realisiert. Der beachtliche Impuls durch die Landesausstellung hat eine Dynamik ausgelöst, die auch in Zukunft beibehalten werden soll. Eine neue gemeinsame Förderschiene von Bund und Land Niederösterreich soll künftig investive Maßnahmen zur Absicherung und zum Ausbau der festgelegten Qualitätskriterien unterstützen. In den Genuss kommen Mitgliedsbetriebe der Qualitätspartnerschaft Römerland Carnuntum aus Gastronomie und Hotellerie, gefördert werden betriebliche Hardware-Investitionen für qualitätsverbessernde Maßnahmen. Ziel ist es den Gast mit Komfort und Regionalität zu begeistern.
Im Jahr der Niederösterreichischen Landesausstellung wurde auch das E-Mobilitätsangebot für Gäste ausgebaut. Weitere touristische Infrastruktur entstand mit den neuen Routen der Fabelhaften Rad- und Wanderwelten: insgesamt 380 km Rad- und 180 km Wanderwege sind realisiert worden. Mit dem weiteren Ausbau des Radtourismus in der Region beschäftigt sich ein grenzüberschreitendes Projekt im Rahmen dessen der Marchfeldkanalradweg ab 2012 von Wien bis Bratislava revitalisiert und neu positioniert werden soll. Mit dem Projekt „Entdeckerradweg“ wird eine Verbindung der beiden Radrouten Donauradweg und Neusiedlerseeradweg im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes mit dem Burgenland geschaffen.
In der Leaderregion Römerland-Carnuntum wurden in den letzten Jahren knapp 200 Projekte mit einem Gesamtvolumen von ca. 20 Mio Euro umgesetzt. Touristische Angebote wie das Windinfozentrum Prellenkirchen oder verschiedene Themenwege rund um Thema Windenergie sind entstanden. Bernhard Fischer – Geschäftsführer Region Römerland Carnuntum arbeitet bereits an neuen innovativen Projekten und sieht ein großes Potential bei diesem Thema: „Die Region Römerland Carnuntum hat sich durch die Niederösterreichische Landesausstellung einen Namen gemacht. Im Jahr nach der Landesschau soll erneuerbare Energie zu einer weiteren Themensäule der Regionsmarke Römerland Carnuntum werden und die mit der Region verbundenen Themen Römer, Wein, Erneuerbare Energie weiterentwickelt werden.“
Im Vorjahr ging auch der zukunftsweisende Beitritt der Kleinregion Marchfeld zur Tourismusdestination Donau Niederösterreich über die Bühne und eröffnet durch die Bündelung der Mittel eine noch schlagkräftigere Vermarktung für die Region. Gemeinsam werden ab 2012 unter dem neuen Namen Römerland Carnuntum – Marchfeld umfangreiche Tourismusprojekte umgesetzt. Mag. Bernhard Schröder bekräftigt: „Die Regionsmarke wurde nicht zuletzt durch die Kommunikationsoffensive der Niederösterreichischen Landesausstellung 2011 und unsere Marketingaktivitäten noch stärker ins Bewusstsein der Gäste gerückt. Das großartige touristische Angebot werden wir in den nächsten Jahren im Rahmen unserer vielfältigen Marketingmaßnahmen fokussiert bewerben. Im internationalen Bereich sollen alle Weinstraßen an der Donau verstärkt ins Rampenlicht rücken um die Destination Donau als hervorragende Weinreisedestination zu bewerben.“
Bei der Vermarktung stehen die Märkte Österreich und die angrenzende Slowakei im Vordergrund. Gemeinsam mit starken Partnern im Ausflugs- und Nächtigungsbereich werden Marketingmaßnahmen auf diesen Märkten gesetzt, mit dem Ziel die gesteigerte Bekanntheit in der Region zu nützen um Wiederbesucher zu gewinnen. Durch die Bewerbung der Schiffsanlegestelle in Hainburg sollen vermehrt internationale Gäste angesprochen werden und der Standort in den nächsten drei Jahren als Schiffsausflugsziel für Landausflüge etabliert werden.
Presserückfragen: Mag. Lukas Reutterer, Büro Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, T: +43(0)2742-9005-12026, email: lukas.reutterer@noel.gv.at;
Mag. Jutta Mucha-Zachar, Donau Niederösterreich Tourismus GmbH, T: +43(0)2913-30060.24, email: jutta.mucha-zachar@donau.com